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:: interpunktionDritte Adventswoche: "Was werden wir in der Krippe finden"Mittwoch (19. Dezember 2001)Wort aus dem Buch der Richter:Damals lebte in Zora ein Mann namens Manoach, aus der Sippe der Daniter; seine Frau war unfruchtbar und hatte keine Kinder. Impuls:Was werden wir in der Krippe finden? Die Botschaft, die Maria empfangen hat, hat sich erfüllt und so stellt uns jedes Weihnachten immer wieder neu vor die Frage: Was werden wir in der Krippe finden? Wir finden ein Kind, fast nackt, zerbrechlich und hilfsbedürftig. Schnell sehen wir, wie die Tradition überliefert, in diesem Kind den Sohn Gottes, das ganz besondere und einmalige Geschenk Gottes an die Menschheit. Sicherlich ist diese Blickrichtung richtig, wenn sie uns aber auch sehen läßt, daß in dieser Krippe der Leib eines Kindes liegt, der heranwachsen wird um ein Mann zu werden. Gott nimmt die Gestalt eines Menschen an, wird ganz Mensch in einem menschlichen Leib, einem Körper wie dem unsrigen. Gott nimmt einen Leib an. In dieser Krippe finden wir den angenommenen Leib Gottes in diesem Kind namens Jesus, den wir bekennen als den Christus. Wir wissen zwar nicht wie Jesus ausgesehen hat, ob er schön und attraktiv war oder auch nicht. Es ist auch gut so, daß wir das nicht wissen wie Jesus ausgesehen hat. Denn die Annahme auch unseres Leibes durch Gott Menschwerdung in Jesus Christus ist nicht an die Kriterien schön, attraktiv oder wie auch immer gebunden. Jeder geschenkte Leib ist im Werden und Vergehen einmalig und wertvoll und nicht der Kategorie schön oder nicht schön zu unterwerfen. In der Krippe sehen wir unseren angenommenen Leib. Wie auch das Jesuskind auf Zärtlichkeit angewiesen war, um unter uns Menschen leben zu können, so ist auch unser Leib angewiesen auf Zärtlichkeit. Wir sehnen uns in unserem Leib einfach danach gestreichelt und angenommen zu sein, unabhängig von Alter und Gesundheit. Weil wir einen Leib haben können wir aus Liebe einen anderen Menschen bitten: Leg deinen Leib als Mantel mir um. Gedanke für den Tag:Wie bin ich zu Hause in meinem Leib? Fragment des Vorsprechens vor Gott:Wie gehe ich mit meinem Leib um. Macht hoch die Tür, oder: Wach auf, du Mensch!1. Wach auf, du Mensch und öffne dich weit, Gott kommt im Glanz der Einfachheit. Kein König und kein Königreich so unser Freund und Heil zugleich. Der Lebensfreude mit sich bringt, mit ihm das neue Lied erklingt: Ich lobe meinen Gott, den Schöpfer voller Tat. |
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