www.christoph-stender.de

Schwung von Weihnachten zu Weihnachten

Vor Weihnachten ist nach Weihnachten, und dazwischen liegt ein Jahr, das die Kommunikation Gottes mit den Menschen aus der Vergangenheit heraus, hinein in die Gegenwart verdichtet in die Feier der christlichen Feste, Jahr um Jahr.

Das Ende dieser nach Wiederholung klingender Erneuerung im Glauben, die sich nun schon über 2000 Jahre modifiziert ereignet, ist der Tag, mit dem kaum einer von uns wirklich rechnet, zumindest nicht zu Lebzeiten, der Jüngste Tag, oder besser gesagt, des letzten Tages herkömmliche Wahrnehmung in Raum und Zeit und ihrer „Ränder“.

Doch bis dahin bleibt diese uns teilweise vertraute Kommunikation Gottes mit den Menschen ein Schlüsselbegriff, denn sie gibt Aufschluss darüber, was mit uns geschehen ist und geschieht auf dem Vordergrund unserer Wahrnehmung.

In Respekt verneige ich mich vor dem, im „Alten“ Testament Überlieferten, der Kommunikation Gottes mit den Menschen vor der Geburt Jesu.

Mit Weihnachten fing Herausragendes an: Wir sind hineingenommen in die Beziehung, die Gott selber ist, nämlich die Kommunikation des dreieinen Gottes, geführt im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Durch die Menschwerdung Gottes in Jesus Christus beginnt Gott diese einmalige Kommunikation, indem er des Menschen Leibhaftigkeit und Sprache annimmt, sich seiner Symbole und Bilder bedient und so, in menschlichen Gebärden dem Menschen näher kommt.

Weiter: Gründonnerstag deutet Jesus, er, der die Selbstaussage Gottes ist, ein einfaches Mahl um und begründet seine immerwährende Kommunikation unter den Gestalten von Brot und Wein.

Karfreitag durchleidet er das Schicksal eines jeden Menschen, nichts festhalten zu können. Karsamstag berührt er verborgen alle, vom ersten bis zum letzten Menschen, um mit Ostern in der Auferstehung niemanden unangetastet zurück zu lassen.

Himmelfahrt ist unumkehrbar die Zusammenführung des Menschlichen im Göttlichen. Mit der Geistsendung (Pfingsten) schafft er eine neue Verbindung zwischen denen, die ihm bis hierher glauben.

Dann der Dreifaltigkeitssonntag: Im Namen des Dreieinen Gottes ist die neue „geistbegabte“ Gemeinschaft der Christen einmalig verbunden, wenn der Priester, getragen von der Gemeinde wie jeden Sonntag, wie in jedem Gottesdienst bittet: „Sende deinen Geist auf diese Gaben herab und heilige sie, damit wir ein Leib und ein Geist werden in Christus“. Ein für alle Male sind wir so aufgehoben in Gott! Diese Gewissheit ist der „Schwung“ unseres Feierns von Weihnachten zu Weihnachten.

Erschienen in: Anzeiger für die Seelsorge 12/2018 „Wortgewand“ 
Dieser Beitrag wurde in Aufsätze + Artikel, Wortgewand veröffentlicht und getaggt , . Ein Lesezeichen auf das Permalink. setzen. Kommentieren oder einen Trackback hinterlassen: Trackback-URL.

Einen Kommentar hinterlassen

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder weitergegeben. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Sie können diese HTML-Tags und -Attribute verwenden <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

*
*

© Christoph Stender | Webdesign: XIQIT GmbH
Impressum

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen