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Die Reise des weißen Elefanten Abul Abaz von Bagdad über Jerusalem nach Aachen bilden den roten Faden dieser Produktion.

Diese Reise ist kein Märchen aus der orientalischen Erzählsammlung von 1001 Nacht, wenngleich der Kalif von Bagdad sowohl in diesen Märchen als auch bezogen auf die Reise des weißen Elefanten eine wichtige Rolle spielt.

Begonnen hatte alles mit der Gesandtschaft unter der Führung des Juden Isaak, die im Jahre 797 der Frankenkönig Karl der Grosse zu Harun ar-Rashid, dem Kalifen von Bagdad schickte, um die Außenbeziehungen des Frankenreiches zu verbessern. Solche politisch, wirtschaftlichen Kontakte waren im frühen Mittelalter zwar nicht an der Tagesordnung, diese Reise bildete aber auch nicht die Ausnahme.

Nach deren Ankunft verweilte die Delegaten ca. ein Jahr in Bagdad und traf unter schweren Verlusten am 13. Juli 802 wieder in Aachen ein. Mit ihrer Ankunft erreichte auch ein besonderes Geschenk des Kalifen an Karl die staunende Aachener Bevölkerung, ein (weißer) Elefant namens Abul Abaz.

Dieser Film zeichnet aber nicht nur die frühmittelalterliche Reise eines Elefanten und seiner Begleiter im Fragment nach. Wesentlicher ist die „Reise“ durch die Kulturen dreier Städte, Bagdad (Damaskus), Jerusalem und Aachen, dreier Religionen, Judentum, Christentum und Islam und somit auch dreier Glaubensaussagen bezüglich der Erwartung des Reiches Gottes.

Diese Produktion dokumentiert Vergangenheit, richtet ihre Kameras aber auch in die Geschehnisse der Gegenwart, und fragt final: Was ist aus der gemeinsamen Vision der drei großen Weltreligionen nach Frieden und Heil geworden?

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