:: nacht, schatz
Intention der Aktion "Nacht, Schatz" im Rahmen der Heiligtumsfahrt 2000
Lotharkreuz
Das Lotharkreuz, im Original reduziert auf die "reiche Seite", wird "überschattet" von einem stark vergrößerten Repro seiner "armen Seite". Die Wirklichkeit schmerzlicher Grenzerfahrung wird fokussiert in die Auferstehungshoffnung christlichen Glaubens, in der der Schmerz letztlich in den Hintergrund treten soll. Über die Installation kleiner, unterschiedlicher persönlicher Kreuze will dieses Exponat anknüpfen an die vielfältigen Lebenserfahrungen der Betrachtenden und deren Bewältigung, als ein ganz persönliches Erleben, wach rufen. So will diese Installation einen sehr intimen Bereich ansprechen und ist daher auch abgesperrt, um Respekt vor diesen persönlichsten Erfahrungen zu signalisieren. (Es wäre zum Beispiel auch möglich, einen Ring zu den kleinen Kreuzen hinzuzufügen, um so das Spektrum persönlicher Erfahrungen auf diesem Hintergrund zu weiten.)
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