Christoph Stender

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Herkunftswörterbuch
ernst nehmen:

  • ernst; -er, -este: erheben (gegen), hochhalten, sich dafür einsetzen (kämpfen) Festigkeit.
  • nehmen; du nimmst, er nimmt: Ergreifen, vom Eigenen nehmen und austeilen, aneignen, besitzen, realisierte Beanspruchung.
  • Zusammengesetzt: Eine Haltung, ein Versprechen, ein Wort, eine Erkenntnis, eine Sichtweise, eine Person bzw. eine Situation auf Grund ihrer Selbst dauerhaft und ernsthaft bejahen und dies durch Haltungen vergegenwärtigen.
  • Der Begriff kann sich auch beziehen auf: Ein Vorhaben konsequent durchführen, sich an eigenen Entscheidung messen lassen, keinen Abweichungen erliegen, konsequent handeln, Selbstannahme mit Fremdannahme verbinden.
  • Verbunden mit Nachfolge: Erkanntem / Traditionen / Angenommenem treu bleiben, innere und äußere Bewegung, Kontinuität, dem Vorbild (Vorgänger) gerecht werden wollen, Handeln aus Rücksicht, Nachsicht, Einsicht und Weitsicht, herkunftsbewusst, gemeinschafts- gemeinwohlorientiert. apostolisch, reflexionsfähig, entschieden leben.
  • Sonderregelung: Kann auch als Anspielung auf "den Kopf für seinen Glauben hinhalten" verwendet werden oder in Verbindung mit "ein Rückgrad haben".

Erschienen in: Kirchenzeitung für das Bistum Aachen, Bonifatiusbote (Fulda), Der Sonntag (Limburg), Glaube und Leben (Mainz), Kirchenbote (Osnabrück), Kirchenzeitung (Hildesheim), Neue Kirchenzeitung (Hamburg), Tag des Herrn (Dresden), Tag des Herrn (Erfurt), Tag des Herrn (Görlitz), Tag des Herrn (Magdeburg), August 2007


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