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Von verloren gegangenen Schätzen und vielen Schlössern

Zwei neue Bücher zur Heiligtumsfahrt: Marienschrein und DomschatzkammerZwei neue Bücher zur Heiligtumsfahrt: Marienschrein und Domschatzkammer – Lesen Sie mehr auf:
http://www.aachener-nachrichten.de/lokales/aachen/zwei-neue-buecher-zur-heiligtumsfahrt-marienschrein-und-domschatzkammer-1.855707#plx521671047
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Von verloren gegangenen Schätzen und vielen Schlössern

 

Von: Martina Stöhr

KONTAKT ZU DEN AUTOREN IST ERWÜNSCHT

Wer Michael Lejeune und Christoph Stender bei ihrer Recherche helfen kann, ist eingeladen sich zu melden: schriftlich an Christoph Stender, Mentorat, Pontstraße 72, 52062 Aachen und/oder per E-Mail an Michael Lejeune unter schloss {at} hemsteck(.)com, jeweils versehen mit dem Stichwort „Schloss“ und das bis Samstag, 15. März.

Die Autoren versprechen, sich bei Angabe von Kontaktdaten direkt zu melden.

Aachen. Rechtzeitig zur Heiligtumsfahrt sind zwei Bücher erschienen, die sich auf unterschiedliche Weise mit ihr befassen. Das erste „Verschlossen und aufgeschlagen“ nimmt zum ersten Mal die Schlösser in den Blick, die im Laufe der Jahre entstanden sind, um den Marienschrein immer wieder aufs Neue zu verschließen.Bei ihren Recherchen stellten Autor Christoph Stender und Fotograf Michael Lejeune fest, dass zwei der Schlösser in den Wirren des Krieges verloren gegangen sind. Die restlichen aber können noch heute in der Domschatzkammer bewundert werden.Bevor es im Buch an die Details geht, gibt es eine Einführung in das Ritual der Heiligtumsfahrt und allgemeine Betrachtungen über das Verschließen und Öffnen an sich. Bis ins Kleinste wird dann die Öffnung des Marienschreins beschrieben. Die anschließende Dokumentation der Schlösser liefert einen beeindruckenden Eindruck von der Vielfältigkeit und der Schönheit der einzelnen Stücke.Auf wunderbaren Fotos sind sie jeweils von vorne und von hinten dargestellt, und detaillierte Beschreibungen ergänzen das, was das Auge nicht sieht. Auch die Namen der jeweiligen Gold- und Silberschmiede fehlen nicht. Thomas Zintzen, der das aktuelle Schloss entworfen hat, ließ sich bei der Arbeit an seinem Schloss über die Schulter schauen. So entstand eine kleine Dokumentation zur Entstehungsgeschichte des neuen Schlosses.Auch das zweite Buch beschäftigt sich mit Dingen, die bislang noch niemand zuvor beleuchtet hat. Es geht um die „Verlorenen Schätze“ aus dem Aachener Domschatz.Und auch sie schlagen einen Bogen zur Heiligtumsfahrt. Laut Dompropst Helmut Poqué bestimmt nichts so sehr die heutige Baugestalt des Aachener Domes wie die Heiligtumsfahrt. Auch sie ist letztendlich ein Erbe Karls des Großen, war er es doch, der die Reliquien nach Aachen holte.

Einer nach dem anderen werden in dem Buch die verlorenen Schätze und Textilien des Domschatzes vorgestellt. Und dass sich darum gleich eine Reihe von Geschichten und Anekdoten ranken, machte Georg Minkenberg als einer der Herausgeber während der Präsentation deutlich.

Die Gründe für die Verluste sind laut Minkenberg vielfältig. „Es gab gewiss seit Wikingerzeiten die üblichen Beraubungen und Diebstähle, es gab den großen Stadtbrand“, schreibt er in der Einführung.

„Was macht ein darbendes Stiftskapitel im 18. Jahrhundert, wenn nicht alte Handschriften ohne Gebrauchswert diskret verkaufen“, führt er weiter aus. Das Buch liefert dem Betrachter nun erstmals die Möglichkeit, einen Blick auf diese verloren gegangenen Schätze zu werfen.Christoph Stender, Michael Lejeune, „Verschlossen und aufgeschlagen“, Verlag Schnell & Steiner, 9,95 Euro. Georg Minkenberg, Sisi Ben Kayed (Hg.) Verlorene Schätze, Verlag Schnell & und Steiner, 9,95 Euro.

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Aachen. Rechtzeitig zur Heiligtumsfahrt sind zwei Bücher erschienen, die sich auf unterschiedliche Weise mit ihr befassen. Das erste „Verschlossen und aufgeschlagen“ nimmt zum ersten Mal die Schlösser in den Blick, die im Laufe der Jahre entstanden sind, um den Marienschrein immer wieder aufs Neue zu verschließen.Bei ihren Recherchen stellten Autor Christoph Stender und Fotograf Michael Lejeune fest, dass zwei der Schlösser in den Wirren des Krieges verloren gegangen sind. Die restlichen aber können noch heute in der Domschatzkammer bewundert werden.Bevor es im Buch an die Details geht, gibt es eine Einführung in das Ritual der Heiligtumsfahrt und allgemeine Betrachtungen über das Verschließen und Öffnen an sich. Bis ins Kleinste wird dann die Öffnung des Marienschreins beschrieben. Die anschließende Dokumentation der Schlösser liefert einen beeindruckenden Eindruck von der Vielfältigkeit und der Schönheit der einzelnen Stücke.Auf wunderbaren Fotos sind sie jeweils von vorne und von hinten dargestellt, und detaillierte Beschreibungen ergänzen das, was das Auge nicht sieht. Auch die Namen der jeweiligen Gold- und Silberschmiede fehlen nicht. Thomas Zintzen, der das aktuelle Schloss entworfen hat, ließ sich bei der Arbeit an seinem Schloss über die Schulter schauen. So entstand eine kleine Dokumentation zur Entstehungsgeschichte des neuen Schlosses.Auch das zweite Buch beschäftigt sich mit Dingen, die bislang noch niemand zuvor beleuchtet hat. Es geht um die „Verlorenen Schätze“ aus dem Aachener Domschatz.Und auch sie schlagen einen Bogen zur Heiligtumsfahrt. Laut Dompropst Helmut Poqué bestimmt nichts so sehr die heutige Baugestalt des Aachener Domes wie die Heiligtumsfahrt. Auch sie ist letztendlich ein Erbe Karls des Großen, war er es doch, der die Reliquien nach Aachen holte.

Einer nach dem anderen werden in dem Buch die verlorenen Schätze und Textilien des Domschatzes vorgestellt. Und dass sich darum gleich eine Reihe von Geschichten und Anekdoten ranken, machte Georg Minkenberg als einer der Herausgeber während der Präsentation deutlich.

Die Gründe für die Verluste sind laut Minkenberg vielfältig. „Es gab gewiss seit Wikingerzeiten die üblichen Beraubungen und Diebstähle, es gab den großen Stadtbrand“, schreibt er in der Einführung.

„Was macht ein darbendes Stiftskapitel im 18. Jahrhundert, wenn nicht alte Handschriften ohne Gebrauchswert diskret verkaufen“, führt er weiter aus. Das Buch liefert dem Betrachter nun erstmals die Möglichkeit, einen Blick auf diese verloren gegangenen Schätze zu werfen.Christoph Stender, Michael Lejeune, „Verschlossen und aufgeschlagen“, Verlag Schnell & Steiner, 9,95 Euro. Georg Minkenberg, Sisi Ben Kayed (Hg.) Verlorene Schätze, Verlag Schnell & und Steiner, 9,95 Euro.

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Aachen. Rechtzeitig zur Heiligtumsfahrt sind zwei Bücher erschienen, die sich auf unterschiedliche Weise mit ihr befassen. Das erste „Verschlossen und aufgeschlagen“ nimmt zum ersten Mal die Schlösser in den Blick, die im Laufe der Jahre entstanden sind, um den Marienschrein immer wieder aufs Neue zu verschließen.Bei ihren Recherchen stellten Autor Christoph Stender und Fotograf Michael Lejeune fest, dass zwei der Schlösser in den Wirren des Krieges verloren gegangen sind. Die restlichen aber können noch heute in der Domschatzkammer bewundert werden.Bevor es im Buch an die Details geht, gibt es eine Einführung in das Ritual der Heiligtumsfahrt und allgemeine Betrachtungen über das Verschließen und Öffnen an sich. Bis ins Kleinste wird dann die Öffnung des Marienschreins beschrieben. Die anschließende Dokumentation der Schlösser liefert einen beeindruckenden Eindruck von der Vielfältigkeit und der Schönheit der einzelnen Stücke.Auf wunderbaren Fotos sind sie jeweils von vorne und von hinten dargestellt, und detaillierte Beschreibungen ergänzen das, was das Auge nicht sieht. Auch die Namen der jeweiligen Gold- und Silberschmiede fehlen nicht. Thomas Zintzen, der das aktuelle Schloss entworfen hat, ließ sich bei der Arbeit an seinem Schloss über die Schulter schauen. So entstand eine kleine Dokumentation zur Entstehungsgeschichte des neuen Schlosses.Auch das zweite Buch beschäftigt sich mit Dingen, die bislang noch niemand zuvor beleuchtet hat. Es geht um die „Verlorenen Schätze“ aus dem Aachener Domschatz.Und auch sie schlagen einen Bogen zur Heiligtumsfahrt. Laut Dompropst Helmut Poqué bestimmt nichts so sehr die heutige Baugestalt des Aachener Domes wie die Heiligtumsfahrt. Auch sie ist letztendlich ein Erbe Karls des Großen, war er es doch, der die Reliquien nach Aachen holte.

Einer nach dem anderen werden in dem Buch die verlorenen Schätze und Textilien des Domschatzes vorgestellt. Und dass sich darum gleich eine Reihe von Geschichten und Anekdoten ranken, machte Georg Minkenberg als einer der Herausgeber während der Präsentation deutlich.

Die Gründe für die Verluste sind laut Minkenberg vielfältig. „Es gab gewiss seit Wikingerzeiten die üblichen Beraubungen und Diebstähle, es gab den großen Stadtbrand“, schreibt er in der Einführung.

„Was macht ein darbendes Stiftskapitel im 18. Jahrhundert, wenn nicht alte Handschriften ohne Gebrauchswert diskret verkaufen“, führt er weiter aus. Das Buch liefert dem Betrachter nun erstmals die Möglichkeit, einen Blick auf diese verloren gegangenen Schätze zu werfen.Christoph Stender, Michael Lejeune, „Verschlossen und aufgeschlagen“, Verlag Schnell & Steiner, 9,95 Euro. Georg Minkenberg, Sisi Ben Kayed (Hg.) Verlorene Schätze, Verlag Schnell & und Steiner, 9,95 Euro.

Zwei neue Bücher zur Heiligtumsfahrt: Marienschrein und Domschatzkammer – Lesen Sie mehr auf:
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Aachen. Rechtzeitig zur Heiligtumsfahrt sind zwei Bücher erschienen, die sich auf unterschiedliche Weise mit ihr befassen. Das erste „Verschlossen und aufgeschlagen“ nimmt zum ersten Mal die Schlösser in den Blick, die im Laufe der Jahre entstanden sind, um den Marienschrein immer wieder aufs Neue zu verschließen.

Bei ihren Recherchen stellten Autor Christoph Stender und Fotograf Michael Lejeune fest, dass zwei der Schlösser in den Wirren des Krieges verloren gegangen sind. Die restlichen aber können noch heute in der Domschatzkammer bewundert werden.

Bevor es im Buch an die Details geht, gibt es eine Einführung in das Ritual der Heiligtumsfahrt und allgemeine Betrachtungen über das Verschließen und Öffnen an sich. Bis ins Kleinste wird dann die Öffnung des Marienschreins beschrieben. Die anschließende Dokumentation der Schlösser liefert einen beeindruckenden Eindruck von der Vielfältigkeit und der Schönheit der einzelnen Stücke.

Auf wunderbaren Fotos sind sie jeweils von vorne und von hinten dargestellt, und detaillierte Beschreibungen ergänzen das, was das Auge nicht sieht. Auch die Namen der jeweiligen Gold- und Silberschmiede fehlen nicht. Thomas Zintzen, der das aktuelle Schloss entworfen hat, ließ sich bei der Arbeit an seinem Schloss über die Schulter schauen. So entstand eine kleine Dokumentation zur Entstehungsgeschichte des neuen Schlosses.

Auch das zweite Buch beschäftigt sich mit Dingen, die bislang noch niemand zuvor beleuchtet hat. Es geht um die „Verlorenen Schätze“ aus dem Aachener Domschatz.

Und auch sie schlagen einen Bogen zur Heiligtumsfahrt. Laut Dompropst Helmut Poqué bestimmt nichts so sehr die heutige Baugestalt des Aachener Domes wie die Heiligtumsfahrt. Auch sie ist letztendlich ein Erbe Karls des Großen, war er es doch, der die Reliquien nach Aachen holte.

Einer nach dem anderen werden in dem Buch die verlorenen Schätze und Textilien des Domschatzes vorgestellt. Und dass sich darum gleich eine Reihe von Geschichten und Anekdoten ranken, machte Georg Minkenberg als einer der Herausgeber während der Präsentation deutlich.

Die Gründe für die Verluste sind laut Minkenberg vielfältig. „Es gab gewiss seit Wikingerzeiten die üblichen Beraubungen und Diebstähle, es gab den großen Stadtbrand“, schreibt er in der Einführung.

„Was macht ein darbendes Stiftskapitel im 18. Jahrhundert, wenn nicht alte Handschriften ohne Gebrauchswert diskret verkaufen“, führt er weiter aus. Das Buch liefert dem Betrachter nun erstmals die Möglichkeit, einen Blick auf diese verloren gegangenen Schätze zu werfen.

 

Quelle: Aachener Nachrichten, 24. Juni 2014

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