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Kategorien-Archiv: Lyrik + mehr

Ich habe sehr viel Freude daran, in verdichtenden Worten meine Umgebung mir zu erschließen. So ist es kein Zufall, dass sehr viele meiner Veröffentlichungen der Lyrik zuzuordnen sind.

Der Dreiheiligekönig

Da stehen sie an der Krippe, über 2000 Jahre ist das nun her, und sind überzeugt: Dies ist Gottes Werk. Maria und Josef lassen das Werk „begreifen“, Gott handelt in menschlichen Gebärden. Die Hirten tun, was Menschen tun, wenn das geschieht, was die Welt noch nicht gesehen hat, sie staunen und verstehen nicht. Und dann […]

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Dem Vergleich ein „Denk-mal“

Gedanken für das Neujahr 2015 Vergleichen sucht den Unterschied, zu weiden sich im Bessren, zu grämen letztlich doch zu klein. Vergleichen schafft Verlierer nur, meist mich und dich und alle, weil irgendjemanden irgendwem doch irgendwie, mit irgendwas… Sei glücklich im Vergleich zu siegen, zahlen tun`s die, die unterliegen, erheb den Schein zu deinem Sein, im […]

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Achtung Kleinigkeit

Kleinigkeiten fallen nicht auf. Sie kommen alltäglich daher. Sind geschaffen um übersehen zu werden. Du Kleinigkeit, ständig da, mehr noch als diese täglichen „Hallo“ die man so sagt. Manchmal aber, wenn du uns fehlst, stolpern wir über dich. Kleinigkeiten haften an Menschen, sie schmücken dich, an ihnen wirst du erkannt, sie ordnen dein Leben, du […]

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“Träume Mahl” als Audio-Aufnahme

“Träume Mahl”, vorgetragen von Lukas Flohr anlässlich des Gottesdienstes zum 25-jährigen Priesterjubiläum am 11. März 2012. [audio:http://www.christoph-stender.de/wp-content/uploads/2012/05/Einen-Tisch-traeume-ich.mp3|titles=Träume Mahl, gelesen von Lukas Flohr] Einen Tisch träume ich, unendlich in allen Dimensionen, ungezählten Menschen bietet er Platz, an dem Hände sich berühren, Blicke sich treffen und Worte Antworten hören. Einen Tisch träume ich, der selber allen Gastgeber […]

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Vergangen, im Augenblick vorausgegangen

Oder: Es gibt keinen plötzlichen Tod Umgeworfen wie ein Stuhl Von der Erdkrume gestürzt ein Käfer Ungehalten der Fall eines geworfenen Steines Unberechenbar wie ein Stolpern Weg, abgelaufen, ausgetreten und so viel Weg noch angenommen Im Augenblick vergangen abgehoben vorausgeworfen auch mir dieser Schatten des Lebens wenn umgeworfen auch ich wie ein Stuhl, du mir […]

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Du Tor

Seine Schritte sind fest du spürst sie tanzen Seine Worte lächeln du hörst dein Gedicht Seine Arme drücken danke du fühlst bitte bleibe Seine Augen blinzeln “Lebwohl” dein Herz pocht “ja bis morgen” Seine Hand schreibt “ich mag dich” du entziffert: “er liebt mich” Seine Gedanken suchen einen neuen Morgen du kauerst in deinem zerbrochenen […]

Auch in Walheim 2003 veröffentlicht | Getaggt , | Kommentieren

Weiter stolpern

Als ich stolperte, wiedereinmal auf meine Nase fiel, roch ich die von Kot und Urin durchtränkte Erde, meine Heimat, die ich nur riechen konnte im Aufstehen, um für ein Morgen weiter zu stolpern, aufatmend! © Christoph Stender

Auch in Walheim 2003 veröffentlicht | Getaggt | Kommentieren

Orte

Das war unser Ort, das Schloss einer Kindheit. Unter einem langen und hohen Bretterzaun im Schutze dichter Hecken gruben wir immer wieder neu diese kleine Mulde damit sich unsere schmalen Körper zwischen Erde und Bretten hindurch wanden hinein in unser Reich ein damals verbotener Ort. Unser Ort ein im Halbdunkel verborgener rückwärtiger Teil eines Holzlagers, […]

Auch in Salzburg 2002, Walheim 2003 veröffentlicht | Getaggt , | Kommentieren

Haut der Erde

Wenige Zentimeter: kleinste Poren feinste Haare eine kleine Unebenheit Zentimeter Haut seidig duftend begierig warm transparent weich verletzlich kalt schützend Zentimeter Haut: rund um die Erde unter einer Sonne atmend jeden umgebend prall über Fett stramm auf schlankem Leib Falten des Alters porös klebend an leerem Magen ausgezehrt modisch über Knochen Zentimeter Haut: sehnst dich, […]

Auch in Salzburg 2002, Walheim 2003 veröffentlicht | Getaggt , , | Kommentieren

Maria, Maienkönigin

Melodie: Aachner Gotteslob Nr. 954 Maria, Maienkönigin dich will der Mai begrüßen; o segne ihn mit holdem Sinn und uns zu deinen Füßen! Maria,  dir befehlen wir, was grünt und blüht auf Erden. O lass es eine Himmelszier in Gottes Garten werden! Maria, Himmelskönigin der Frühling kündet vom Morgen. So hoffen wir durch Freud und […]

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