Christoph Stender

:: lust, protest, liebe und aufbruch

Bausteine für unser Morgen

Autorenlesung im Kulturcafé in der KHG Salzburg anläßlich der Salzburger Hochschulwochen 2002

Auch 2002 luden die Salzburger Hochschulwochen Studierende aus Europa nach Salzburg ein. Vom 29. Juli bis 4. August 2002 fand ein reger Austausch der Theologie mit anderen Disziplinen der Wissenschaft statt.

Wegen des großen Erfolgs im Vorjahr wurde auch diesmal ein Kulturcafé für Studierende angeboten, in dessen Rahmen die Autorenlesung stattfand. Der Titel der Veranstaltung lautete "Lust, Protest, Liebe und Aufbruch – Bausteine für unser Morgen".

geheiligter boden Der Text ist auf dem Hintergrund der Reflexion eines Besuches, während meines Studiums, in einem allgemein bekannten europäischen Wallfahrtsort entstanden. Dieses Ereignis bewegt mich so nachhaltig, dass ich immer häufiger auf diesen Text zurückgreife.
... macht noch keinen Christen ... Im Rahmen der Ausstellung "Schatzansichten", die ich im Jahr 2001 in der Aachener Domschatzkammer präsentieren durfte, versuchte ich einen Christen/eine Christin zu beschreiben. Dieser Versuch ist mir nicht so gelungen, wie ich es ursprünglich wollte. Hier das Resultat.
Auszug, aber Aufbruch ist in meinem Leben immer wieder ein Thema gewesen, und das ist bis heute so geblieben. Für mich stellt sich dabei primär die Frage, wo werde ich ankommen? Die Suche nach Heimat spielt für mich unerwartet in diesem Kontext eine immer bedeutungsvollerer Rolle.
Haut der Erde Gerade die Chance, Menschen unterschiedlicher Kulturen kennen lernen zu können, und nicht nur das, sie auch "berühren" zu dürfen, lässt mich fragen nach der "Haut der Erde".
Heimat Wie schon mit dem Text "Auszug aber...", begebe ich mich auch mit diesem Versuch des Suchens auf die "Wurzelsuche" meines Lebens.
Ich mag Ohne Kommentar.
Könnte nur das Leben Protest wird in unserer Gesellschaft zu einer immer reduzierteren Form der Einmischung. Dieser, mein Protest, ist nicht sehr laut, aber jeder existentielle Protest wächst aus der Stille des Lebens, um zu werden ...
Mein Wunsch für dich,
du mein Geschenk
"Dies ist mein Wunsch, auf deinem Weg, magst so dein Leben wagen." Dieses Zitat aus dem folgenden Wunsch ist eine meiner zentralen Hoffnungen, die ich anderen Menschen, wie mir selbst immer wieder mit auf den Weg geben möchte.
Mir ist so kirschlich Mir ist der Humor nicht ins Gesicht geschrieben, leider. Aber bezogen auf meine Biographie, nicht nur einseitig, reizten mich einfach diese vier Worte: Mir ist so kirschlich. (Übrigens, die Rechtschreibkorrektur von Word 98 merkt den Begriff kirschlich als falsch an, und bietet als Ersatz das Wort kirchlich.)
Nur geliehen Verlust eines Menschen! Meine Frage: Was kann ich in meinem Leben überhaupt halten. Die Sehnsucht nach Geborgenheit. Das ist der "Stoff", aus dem diese Gedanken gewoben sind.
Orte Meine Frage nach der Heimat. Heimat die "dritte" (Variante).
Protestanfrage Das Thema Protest geht mir immer häufiger durch den Sinn. Nur, ich möchte nicht den Protest um des Protestes willen, weil man halt ja wieder einmal zu protestieren hat, guter Ton in Sachen Gesellschaftskritik. Meine Vision: "Will sein ein Protest und verzeiht, will auch leben...".
Quergebürstet "Quergebürstet" ist ein tägliches Angebot auf meiner Homepage, sich einen Gedanken von mir zu leihen, um dann selber zu sehen, ob ich ihn weiterdenkend mit ihm weiter komme. Hier eine Auswahl.
Te Deum Te Deum, ein Versuch in Worte zu fassen, was kein Wort fassen kann. Doch wenn wir sein lassen in Worte zu fassen, was nicht fassbar ist, dann wird verloren gehen was kein Wort fassen kann.
Träum mal Vergebung Träume stehen für sich selbst. Träume haben ihre Berechtigung in sich. Träume sind Nahrung für das Leben.
Mein Traum: Als Mensch mit Fehlern, und zur Schuld fähig ernst genommen zu werden.
Traumwort Mein Traum: Ein Wort das trägt, auch wenn das Leben eng wird.
Träume Mahl Mein Traum: Der Weg zur Akzeptanz der Religionen.
Treue eilt der Liebe voraus Die E-Mail einer Frau, die auf meiner Homepage gelandet war mit der Frage, was halten Sie von der Treue, war der Grund dieses Andenkens an Baukis und Philemon.
Und wenn ich's tät Es gibt Ereignisse für die Entstehung meiner Lyrik, die einfach nur mir gehören!
Was der Mensch
schon immer war

Einfach ein Versuch von der liebevollen Arroganz des Menschen zu erzählen, der fern aller Selbstgewissheit immer ein wenig selbstverliebt bleibt, und so der Stolperstein seiner selbst ist.
Wunsch den Toten nachgerufen Der Grund all meiner Hoffnung.
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